Sind Sie bereit für die MWST-Kontrolle

Geprüft werden Unternehmen, die effektiv abrechnen, sowie solche, welche die Saldo- oder Pauschalsteuersatzmethode anwenden. Die MWST-Kontrolle konzentriert sich dabei insbesondere auf:

 

• Umsatzabstimmung

 

• Leistungen gegenüber eng verbundenen Personen

 

• Leistungen gegenüber Personal

 

• Leistungsqualifikation

 

• Vorsteuerplausibilisierung


Die Auswahl eines Unternehmens für eine MWST-Kontrolle kann verschiedene Ursachen haben. Seien Sie als Unternehmen aber auf Kontrollen vorbereitet. Wir von der aDVISE unterstützen Sie gerne darin, Ihre MWST-Pflichten einzuhalten.


Verpflegungskostenabzug: Steuerrekursgericht Zürich regt Praxisänderung an

Gemäss aktueller Gerichtspraxis wird der Verpflegungskostenabzug nur dann gewährt, wenn der Steuerpflichtige keine Möglichkeit hat, zu Hause eine Mittagspause von 40 Minuten exklusive Arbeitsweg abzuhalten. Diese 40-Minuten-Praxis ist auf die 50er Jahre zurückzuführen und entspricht nicht mehr den tatsächlichen Gegebenheiten. Mit Entscheid vom 15.02.2018 kritisiert das Steuerrekursgericht Zürich diese Praxis zu Recht als überholt und stellt diese 40-Minuten-Praxis aufgrund markanter Veränderungen der Ess- und Verpflegungsgewohnheiten in Frage. Es ist zu hoffen, dass das kantonale Steueramt sich dieser Thematik annimmt und die geltende Praxis anpasst.

 

 


Altersvorsorge : Was die Politiker und Lobbyisten dem Volk nicht erklären wollen

Ein Franken ist heute im Inland gleich viel wert wie vor zehn Jahren. Deshalb ist auch die tiefe Verzinsung der Vorsorgekapitalien kein Problem. Denn ohne Teuerung ergibt sogar ein tiefer Zins einen realen Zuwachs. Die gestiegene Lebenserwartung ist so grossteils durch die weit unter der im Säule 2-Modell eingerechneten Teuerung liegenden Inflation der letzte 20 Jahre kompensiert worden. Das heisst nichts anderes, als dass die reale Verzinsung besser war, als in diesem Modell eingerechnet ist.

 

Trotzdem ist es an der Zeit furchtlos über die Reduktion des BVG-Umwandlungssatzes zu entscheiden, um die generationsübergreifende Umverteilung einzudämmen und wieder jeden Versicherten für sich selber sparen zu lassen – was die Idee der 2. Säule war und sein soll.

 

In der NZZ vom 17. April 2018 erschien dazu ein Artikel von Hansueli Schöchli, den wir sehr zur Lektüre empfehlen. Auf Wunsch senden wir Ihnen diesen elektronisch zu. Schreiben Sie an meilen@advise.ag, zug@advise.ag oder freienbach@advise.ag.


Einführung der Stellenmeldepflicht als Folge der Masseneinwanderungsinitiative (MEI)

Im Rahmen der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) tritt ab Juli diesen Jahres die Stellenmeldepflicht für Berufsarten, welche eine Arbeitslosenquote von 8% erreichen, in Kraft. Anfangs 2020 wird dieser Schwellenwert dann auf 5% reduziert. Die betroffenen Berufsarten werden durch das SECO festgelegt und in einer Liste publiziert.

 

Mit der Stellenmeldepflicht beim RAV soll die Vermittlung von stellensuchenden Personen gefördert werden. Wenn Sie Beratung im Zusammenhang bei der künftigen Stellenbesetzungen benötigen, kontaktieren Sie Thomas Zellweger, Rechtsanwalt / Steuerberater.


Unsere Vertrauensmänner …für Steuer- und Rechtsberatung, Treuhand und Revision!

 

Die Zeit läuft, nutzen Sie die Gunst der Stunde und ergreifen Sie die Initiative. Ob es darum geht proaktiv ein Projekt voran zu bringen oder eine "Problemzone" zu behandeln, wir sind Treuhänder und Berater, welche rasch verfügbar sind und pragmatisch mit anpacken!


meilen@advise.ag        zug@advise.ag       freienbach@advise.ag

 

Advise Treuhand AG    7 Berater, 3 Beraterinnen, 3 Standorte, über 77 Jahre Erfahrung!

www.advise.ag

 

 

 

 

 

 

 

 


Vereinfachte Lohndeklaration mit Steuerabzug – eingeschränkt ab 2018

AHV-Lohnsumme und 5% Quellensteuer in einem Zug abrechnen ist praktisch für Arbeitgeber mit Hausangestellten, Hauswarten oder selbständigem Erwerb, wenn die Jahreslohnsumme insgesamt CHF 56'400 pro Jahr bzw. CHF 21'150 pro einzelne MitarbeiterIn nicht überschreitet. Wir stellen dazu ein EXCEL zur Verfügung, welches als Grundlage für die Jahresabrechnung mit der zuständigen AHV-Ausgleichskasse dienen kann.

 

Ab 2018 gilt dieses einfache Verfahren aber nicht mehr für die AG, GmbH, Genossenschaft und auch nicht mehr für Ehegatten und Kinder im eigenen Betrieb. Die 5% Quellensteuer waren eine günstige Pauschale, die offenbar zu häufig auch steuerplanerisch genutzt wurde. Das Bundesgesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wurde darum in diesem Punkt angepasst.


Bei Fragen hierzu oder generell betreffend Sozialversicherungen und Steuern wenden Sie sich an Rudolf Brauchli dipl. Treuhandexperte.


Steuerliche Abzugsfähigkeit von berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten

Mit der Aktualisierung des Kreisschreibens Nr. 42 der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) werden die neuen gesetzlichen Regelungen über die steuerliche Abzugsfähigkeit von berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten konkretisiert. Die Regelungen sehen neu wie folgt aus:

 

• Abzugsfähig sind alle berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten nach dem ersten Abschluss der Sekundarstufe II (Bildungsstufe nach Abschluss der obligatorischen Schule). Liegt kein erster Abschluss auf dieser Stufe vor, sind alle berufsorientierten Aus- und Weiterbildungskosten ab dem vollendeten 20. Lebensjahr abzugsfähig, sofern es sich dabei nicht um die Ausbildungskosten bis und mit dem ersten Abschluss auf der Sekundarstufe II handelt.

• Der Abzug ist auf höchsten CHF 12'000 pro Person und Steuerperiode beschränkt

• Nicht abzugsfähig sind Kosten für die Aus- und Weiterbildung, die nicht berufsorientiert sind.


Sie haben Fragen im Zusammenhang mit der Erstellung Ihrer Steuererklärung?


Gerne steht Ihnen unser Berater Thomas Zellweger für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.


Zürcher Regierungsrat nimmt Stellung zur Steuervorlage 17

Am 27.11.2017 hat der Regierungsrat des Kantons Zürich im Rahmen einer Medienmitteilung Stellung zur Steuervorlage 17 bezogen. Der Zürcher Regierungsrat hält die Steuervorlage 17 grundsätzlich für einen tauglichen Kompromiss, verlangt aber folgende Nachbesserungen:

 

• Höhere finanzielle Unterstützung der Kantone, Städte und Gemeinden;

 

• Die Möglichkeit, einen Abzug für die Eigenfinanzierung, d.h. die zinsbereinigte Gewinnsteuer (Notional Interest Deduction, NID) auf kantonaler Ebene einführen zu können.


Die Stellungnahme zur Vernehmlassung sowie die gleichzeitig beschlossene Strategie für die spätere kantonale Umsetzung der Steuervorlage 17 wurden in enger Zusammenarbeit und in Übereinstimmung mit der Stadt Zürich und dem Gemeindepräsidentenverband festgelegt.


ALBAG und ALBA-Vereinbarung treten am 1. Dezember 2017 in Kraft

Auf den 1. Dezember 2017 tritt das Bundesgesetz über den internationalen automatischen Austausch länderbezogener Berichte multinationaler Konzerne (ALBAG) in Kraft. Ziel des ALBAG ist es, die Transparenz der Besteuerung multinationaler Unternehmen zu verbessern und einen einheitlichen Rahmen für den Austausch der Berichte festzulegen. Dies im Sinne des globalen OECD Projekts "Base Erosion and Profit Shifting" ( BEPS ).

 

Ab dem Steuerjahr 2018 sind multinationale Unternehmen erstmals verpflichtet, einen länderbezogenen Bericht zu erstellen. Die ESTV wird bei Konzernobergesellschaften diesen "CbCR" einholen. Die Schweiz und ihre Partnerstaaten werden sodann ab 2020 die länderbezogenen Berichte austauschen.

Sie führen ein multinationales Unternehmen und bedürfen Unterstützung bei der Erstellung eines entsprechenden Berichts?


Unsere Berater Thomas Zellweger und Rudolf Brauchli stehen gerne zur Verfügung.


Compliance Check-up

• Geldwäschereigesetz (GwG)

 

• Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG)

 

• Automatischer Informationsaustausch (AIA)


• Finanzdienstleistungsgesetz und Finanzinstitutsgesetz (FIDLEG und FINIG)


Die oben erwähnten Gesetze führen zu erweiterten Sorgfaltspflichten im Rahmen der ordentlichen Buchführung und Revision. Sie möchten wissen, ob auch Sie davon betroffen sind oder haben Klärungsbedarf in diesem Zusammenhang?


Gerne stehen Ihnen unsere Berater Thomas Zellweger und Nicolas Egli zur Verfügung.